Liberaler Frühschoppen in der Vinothek MaVino in Pinneberg mit dem Thema „Pro Noten in Grundschulen“ mit Anita Klahn (FDP), Mitglied des Landtags und bildungspolitische Sprecherin der liberalen Landtagsfraktion.

Anita Klahn führte in das Thema „Pro Noten in Grundschulen“ ein und warb für die Volksinitiative die von der FDP Landtagsfraktion unterstützt wird.

 

 

Hintergrund:

Seit dem 1. August 2014 gilt in Schleswig-Holstein eine neue Verordnung für Zeugnisse an Grundschulen. Mit Unterstützung der Koalition aus SPD, Grünen und SSW werden mit dieser Verordnung die verbindlichen Noten in Zeugnissen in der Grundschule abgeschafft.
Einhergehend mit dieser erneuten tiefgreifenden Reform im Bildungswesen unseres Landes verschwindet damit zusehends das Leistungsprinzip aus den Klassenzimmern unserer Grundschulen.

 

Bisher erfolgte die Leistungsbewertung in Grundschulen für die dritte und vierte Klassenstufe in Form von Ziffernnoten. Der Schulkonferenz, bestehend aus Eltern und Lehrern, war das Recht eingeräumt worden zu entscheiden, ob es ergänzende Berichte zur Lern- und Leistungsentwicklung eines Schülers geben sollte.

Ab August 2014 soll nun laut der neuen Grundschulverordnung die Leistungsbewertung in Form eines Berichtes erfolgen. Den Schulkonferenzen wird frei gestellt, in den Jahrgangsstufen 3 und 4 oder nur in der Jahrgangsstufe 4 Notenzeugnisse mit verbaler Ergänzung zu erteilen.

ABER: Diese Entscheidung wird allein mit der Mehrheit der Lehrerstimmen getroffen. Noch unterstützen die meisten Lehrkräfte den mehrheitlichen Elternwillen.Anita Klahn im Gespräch

Aber bleibt das auch zukünftig so? Schulkonferenzbeschlüsse können jederzeit neu gefasst werden und zwar allein mit der Mehrheit der Lehrerstimmen.

Damit unsere Kinder kein Spielball reformpädagogischer Experimente und bildungspolitischer Ideologien werden, wollen wir mit dieser Volksinitiative langfristig einen rechtssicheren Raum schaffen.

 

Damit beim Landtagspräsidenten die Behandlung der Volksinitiative „Pro Noten in Grundschulen“ im Schleswig-Holsteinischen Landtag beantragen können, werden 20.000 Unterschriften gebraucht.

„Wir haben am Wochenende unsere erste Aktion pro Noten gehabt und trotz der Temperaturen durchgehalten“, sagte Birgit Klampe, Vorstandsvorsitzende der FDP Pinneberg. 100 Unterschriften seien dabei für die Volksinitiative zusammengekommen. Insgesamt 275 haben die Liberalen bisher im Kreis Pinneberg gesammelt.

Weitere Informationen finden Sie hier: Homepage von Pro Noten in Grundschulen