Der Kreispräsident hat dem Kreisjugendring als Betreiber des Pinneberg-Heims Hardersleben auf der Kreistagssitzung am 29.08.2012 erheblichen Schaden zugefügt durch die von ihm initiierte Resolution, das Land Schleswig-Holstein aufzufordern Landeszuschüsse zu gewähren. Es war absehbar, dass SPD, Grüne und FDP die Resolution ablehnen, da für den zu beseitigenden Sanierungsstau 50.000 € und für die jährliche Unterhaltung 10.000 € zu zahlen sind. SPD, Grüne und FDP haben in der Kreistagssitzung am 06.06.2012 ausführlich begründet, warum für das Pinneberg-Heim Hardersleben der jährliche Betriebskostenzuschuss in Höhe von 35.000 € gestrichen wurde. Der Kreispräsident Burkhard Tiemmann hat die für das Amt des Kreispräsidenten notwendige Neutralität beim Engagement für das Pinneberg-Heim Hardersleben vermissen lassen. Außerdem hat er sein Amt beim Tagesordnungspunkt Patenschaften benutzt, um seine Position zum Pinneberg-Heim Hardersleben darzustellen.

Für die Gewährung von Landeszuschüssen für das Pinneberg-Heim Hardersleben wäre es vermutlich vorteilhafter gewesen, wenn der Landrat Oliver Stolz mit der Europaministerin Anke Spoorendonk gesprochen hätte.