Zum Pressebericht über die Alten- und Pflegeheime der Regio-Kliniken nimmt der sozialpolitische Sprecher Ralph Bockisch wie folgt Stellung:

Jan Ralph Bockisch
Jan Ralph Bockisch

"Das gewinnbringende oder zumindest kostendeckende Betreiben eines Seniorenheimes ist keine leichte und einfache Aufgabe. Es geht aus meiner Sicht jedoch nicht in erster Linie um Gewinne und Verluste, sondern um:
- Die Bewohner, die Ihren Lebensabschnitt in Sicherheit, professioneller und liebevoller Umgebung verbringen wollen,
- Arbeitsplätze und Angestellte, die ihre Zukunft hier im Kreis Pinneberg aufgebaut haben und
- es geht um die Regio-Klinken selbst und ihr fortbestehen.

Hier sofort nach der Gemeinschaft zu rufen, die die Kosten tragen soll, scheint mir etwas zu reflexartig zu sein. Auch der Hinweis auf eine damals notwendige und schwierige Entscheidung, um den Erhalt aller drei Klinken, der Arbeitsplätze und für die medizinische Versorgung der Bürger, ist berechtigt. Aus meiner Sicht hat gerade die Vergangenheit gezeigt, dass die Gemeinschaft (der Kreis Pinneberg, als kommunaler Träger) es nicht geschafft hat, was der Konzern Sana-Kliniken leistet.

Wir haben im Kreis Pinneberg aber auch ein Beispiel, wie eine Einrichtung, mit der Unterstützung aller Beteiligten (Management, Angestellten und Bewohnern) einen Ort schaffen kann, der eine gute Zukunft hat. Ich meine das Seniorenheim in Barmstedt. Durch die gute Zusammenarbeit ist es dem Management gelungen, sich von einem hohen Defizit einer "roten Null" zu nähern.

Die FDP Fraktion wünscht sich eine Lösung im Sinne aller Beteiligten unter Berücksichtigung der tatsächlichen Möglichkeiten."